13.08.2005

demokratie als gefahr

citigroup hat das gleiche stimmrecht aller bürger als politisches risiko beschrieben.


die bank hat sich in einem berüchtigten internen research-papier von 2005 nicht allgemein über „demokratie“ beschwert, sondern argumentiert, dass einer von reichen dominierten plutonomy die ärmere mehrheit trotz geringer ökonomischer macht politisch gefährlich bleiben kann, weil sie dasselbe wahlrecht hat.


„niedrig qualifizierte arbeit in entwickelten ländern hat vielleicht nicht viel wirtschaftliche macht, aber sie hat das gleiche wahlrecht wie die reichen“.


das papier war ein investment-research-memo für kunden aus dem „plutonomy“-komplex von citi-analysten.


also ein beklagen über das prinzip demokratie.


„low-end developed market labor might not have much economic power, but it does have equal voting power with the rich“.


quelle_: citigroup research, „plutonomy: buying luxury, explaining global imbalances (16.10.2005)

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